«Smart Stuff» und IoT: 6 Tipps für mehr Erfolg

von Sibylle Stromeyer
Tags: IoT, Digital Transformation

Smart-Konzepte und das Internet der Dinge (IoT) bieten ungeahnte Möglichkeiten. Wie finden Sie als Unternehmer den Einstieg? Und was müssen Sie beachten, um Erfolg zu haben?

Keep cool Die wichtigste Regel: Gehen Sie IoT-Projekte pragmatisch an. (Foto: BeCompany)

Die wichtigste Regel zuerst: Keep cool. Gehen Sie IoT-Projekte pragmatisch an und beginnen Sie mit einem konkreten Geschäftsfall. Das ist erfolgversprechender, als wenn Sie gleich ein grosses, ausgefeiltes IoT-Konzept umsetzen wollen. Und falls Sie noch nie etwas von «smart» oder IoT gehört haben: Lesen Sie unseren Beitrag Die Vernetzung der Dinge: Smart für Anfänger hier im Blog.

Mehrwert für Ihr Business-Modell

Warum sollten Sie sich überhaupt mit «Smart Stuff» auseinandersetzen? Ganz einfach: Smart-Konzepte haben das Potenzial, einen enormen Mehrwert für Ihr Business-Modell zu schaffen. Intelligente Verbindungen von physischen Objekten verbessern Schnelligkeit und Effizienz dort, wo Produktivität ein Wettbewerbsvorteil ist. Sie schaffen einen Wirksamkeitsnachweis, wo dies bisher nicht möglich war. Die Liste der Anwendungsmöglichkeiten für alle Industrien ist lang und schliesst selbst Systeme ein, die vorausschauend Entscheidungen treffen können.

Die Art der Umsetzung solcher Projekte entscheidet über den Wettbewerbsvorteil – und soviel ist sicher: Konnektivität allein ist kein Erfolgsfaktor für Smart Things. Ausschlaggebend sind Leistungs- und Innovationsfähigkeit.

Die Komplexität nimmt zu. Es wird für Unternehmen zunehmend schwierig, den eigenen richtigen Ansatz zu finden.

Derzeit verlaufen viele unterschiedliche Entwicklungen technisch parallel zu einander. Damit nimmt die Komplexität zu, und es wird für Unternehmen zunehmend schwierig, den eigenen richtigen Ansatz zu finden. Im Gesamtverständnis sind viele Fragen noch offen – verständlich, dass Unternehmen zögern.

Smart und easy für Anwender soll es sein

“People want smart things, simple and easy to use”: Sie wollen den umfassenden Funktionsumfang, den sie im Umgang mit dem Produkt, mit dem Internet und mit ihrem Smartphone gewohnt sind. Den wenigsten ist bewusst, wie viel Komplexität dahinter steckt.

Fehlendes Verständnis der komplexen Rahmenbedingungen von verfügbaren Sensor-, Netzwerk- und Übertragungstechnologien bis hin zum angestrebten Benutzerergebnis führt zu blindem Aktionismus und zu Fehlinvestitionen. Auch ist noch keine Einigung auf gemeinsame und verbindliche Standards und eine Homogenisierung der Softwareplattformen erfolgt. Damit besteht die Gefahr, dass Investitionen auf einen Schlag vernichtet werden.

Ein nicht «verbundenes» Produkt wird schon bald wie eine verpasste Gelegenheit erscheinen.

Die Zukunft ist «smart»

Wir gehen davon aus, dass smarte Produkte und Services in nicht allzu ferner Zeit in allen Bereichen des Lebens und Arbeitens Einzug halten. Ein nicht «verbundenes» Produkt wird schon bald wie eine verpasste Gelegenheit erscheinen.

Was wir heute sehen, sind grösstenteils Zwischenstationen einer andauernden Reise. Es gibt IoT-Plattformen und neue Übermittlungstechnologien (Netzwerke), aber noch nicht genug umgesetzte Use Cases (Anwendungsfälle), damit die neu entstandenen Infrastrukturen ausgeschöpft werden.

6 Tipps, wie es gelingt

Da es bisher wenig umgesetzte Beispiele gibt, haben wir aus unserer IoT-Erfahrung 6 Tipps zusammengefasst:

  1. Beginnen Sie mit einem konkret zu lösenden Geschäftsproblem. Praktiken wie User Stories helfen Ihnen, die grösseren, komplexeren Zusammenhänge im Blick zu behalten.

  2. Machen Sie sich ein klares Bild davon, welche Daten Sie benötigen, woher Sie die Daten beziehen und was beziehungsweise welche Zusammenhänge Sie auswerten und darstellen möchten. Analysieren Sie die Informationen aus den Daten, indem Sie relevante Fragen stellen.

  3. Stellen Sie eine Technologie-Roadmap für Ihr Unternehmen auf, welche die Kompatibilität zwischen den IoT-Systemen und Ihren Daten sicherstellt. So ist gewährleistet, dass alle Komponenten innerhalb der Systeme einschliesslich der Sensoren möglichst nahtlos zusammenarbeiten, damit Informationen auf effiziente und effektive Art und Weise ausgetauscht und nutzbar gemacht werden können.

  4. Wählen Sie ein prototypisches Vorgehen und stellen Sie die Machbarkeit möglichst rasch sicher. Daraus gewinnen Sie wichtige Erkenntnisse und mehr Sicherheit für die nächsten Schritte.

  5. Zögern Sie nicht, das Projekt zurück zu stellen, wenn Sie anhand des Prototypen keinen klaren Nutzen ausweisen können oder wenn die Zuverlässigkeit (Übermittlung der Sensordaten über drahtlose Netztwerke) oder die geeignete Darstellung auf einem Interface gefährdet ist.

  6. Nehmen Sie alle Sicherheitsbedenken ernst und vergewissern Sie sich, dass Sie klare Richtlinien für den Datenschutz aufgesetzt haben. 

Vermeiden Sie Brüche bei den für das Projekt benötigten Kernkompetenzen. Reibungsverluste kosten Sie Zeit, Geld und Nerven. 

Die Entwicklung erfolgreicher Lösungen ist in der Praxis oft schwieriger, als es die einfachen Modelle in der Theorie aufzeigen. Leider wird oft nicht oder sehr spät im Prozess realisiert, dass das Produkt nicht den gewünschten Erfolg bringt.

Um schnell und effizient Lösungen erarbeiten zu können, sollten Sie in Ihrem Team die vollständige Technologiekette abbilden. Vermeiden Sie Brüche bei den für das Projekt benötigten Kernkompetenzen. Reibungsverluste kosten Sie Zeit, Geld und Nerven. Wenn Sie dabei Unterstützung brauchen: Wir sind gerne für Sie da.

Kostenlose Einführung ins Internet der Dinge

Interessiert? Fragen? Melden Sie sich bei felix.roethenbacher@becompany.ch für eine kostenlose Einführung in das Internet der Dinge. Er verfügt über fundierte Kenntnisse und Erfahrung in der Umsetzung von IoT-Projekten.

Wir sind BeCompany.

Wir entwickeln individuelle Internet-of-Things-Projekte für Kunden aus allen Branchen – unglaublich schnell und flexibel. Wir helfen Ihnen, Ihr Produkt durch Vernetzung von Menschen, Prozessen, Daten und Dingen mit einer neuen Welt zu verbinden. Dabei setzen wir auf Cutting-Edge-Technologien, fundierte Methoden, langjährige Branchenkenntnisse und gesunden Menschenverstand.