Mobile Marketing: Wo stehen wir – und wohin geht die Reise?

by Sibylle Stromeyer
Tags: Business , Marketing , Mobile

An der Mobile Marketing Konferenz 2017 in Zürich präsentierten namhafte Unternehmen, wie mobiles Marketing bei ihnen umgesetzt wird. Wenn man bedenkt, dass 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung ein Smartphone nutzen, wird klar, welche Bedeutung «Mobile» hat – und welches Potenzial.

Geschätzte Lesedauer: 4 Minuten

Mobile Marketing An Mobile Marketing führt kein Weg vorbei. (Foto: https://unsplash.com/@zacmeaney)

Veranstaltet wurde die Mobile Marketing Konferenz (MoMaKo) vom 3. und 4. Mai 2017 in Zürich von der Universität St. Gallen (HSG). First Movers aus namhaften Unternehmen teilten ihre Erfahrungen zu Mobile-Trends wie Chatbots, Snapchat, WhatsApp, IoT, Virtual und Augmented Reality und Conversational Interfaces. Mein Eindruck war sehr positiv: Was die Speaker präsentierten, hatte wirklich «Fleisch am Knochen», und man bekam einen Eindruck davon, zu wie viel Kreativität Unternehmen heute in der Lage sind.

Wir waren nicht nur als Teilnehmer der Konferenz anwesend, sondern führten selbst eine Session beziehungsweise einen Workshop zum Thema «Smart Connect» durch. Dazu später mehr.

80 Prozent der Schweizer Bevölkerung nutzen «Mobile»

Rund 80 Prozent der Schweizer Bevölkerung benutzen ein Smartphone. Damit liegt die Schweiz im internationalen Vergleich weit vorne. Smartphones sind sind natürlich nicht nur für WhatsApp und Selfies gemacht: Sie werden als Kommunikationskanal genutzt in allen Phasen der «Customer Journey».

An der MoMaKo zeigten die spannenden Präsentationen den unterschiedlichen Reifegrad von Technologien wie Augmented Reality (AR), Virtual Reality (VR), Chatbots und Internet der Dinge (IoT), und ebenso den unterschiedlichen Status bei der Implementierung in den einzelnen Unternehmen.

Bots und Augmented Reality

Bei den Anwendungen von Bots ging es beispielsweise nicht darum, was Bots können. Die Frage lautet vielmehr: Wie können wir sie einsetzen, und welche Erfahrungen machen wir damit? Zur Erklärung: Ein (Chat-)Bot (von engl. «robot») ist ein digitaler Assistent, ein Computerprogramm, das bestimmte (wiederkehrende) Arbeiten automatisiert und selbstständig ausführt. Damit er gut funktioniert, braucht es eine strukturierte Datenbasis. In den meisten Unternehmen liegt diese noch gar nicht vor. Darin steckt die hauptsächliche Arbeit, die nicht unterschätzt werden darf.

Die Zukunft der Augmented Reality liegt im Mix der Realitäten. Dieser unterstützt die Vorstellungskraft des Kunden beim Einkaufen durch zusätzliche Informationen oder liefert einen Mehrwert durch Zusatzinformationen zum Produkt. Auch hier geht es darum, dass eine bessere User-Experience geschaffen wird.

Quick Check: Ist Ihr Unternehmen reif für Mobile?

Professor Dr. Katarina Stanoevska-Slabeva und Vera Lenz-Kesekamp vom mcm Institut an der HSG präsentierten eine sehr interessante Studie, die den Reifegrad der Unternehmungen bei der Implementierung mobiler Marketing-Strategien in der Schweiz zeigt. Sie kann hier heruntergeladen werden. Auf der Website können Sie auch gleich die Probe aufs Exempel machen und sich für einen Quick Check anmelden, um den Reifegrad Ihres Unternehmens bezüglich Mobile zu messen.

Sensortechnik im Pharmabereich

Ein «First Mover» ist auch unser Kunde Ypsomed, ein führendes Medizinaltechnik-Unternehmen. Dr. Andreas Schneider zeigte in seinem Vortrag, wie Sensortechnik im Pharma-Bereich eingesetzt werden kann. Mit dem SmartPilot, einem Autoinjektor, kann sich der Patient das Therapeutikum selbst verabreichen. Durch die Überwachung der einzelnen Therapieschritte wird Fehlverhalten ausgeschlossen. Dies schafft eine verbesserte Kontrolle für den Patienten und den Arzt. Zudem senkt es die Kosten für die Behandlung und liefert einen Wirksamkeitsnachweis, auf dessen Grundlage die Therapie gegebenenfalls angepasst werden kann.

Dank der Sensortechnologie innerhalb des Pens hat Ypsomed eine direkte therapeutische Beziehung zum Patienten – das gab es bisher noch nie. Über das Mobilgerät erhält der Patient Unterstützung während der Verabreichung im häuslichen Umfeld. Die Daten aus dem Pen werden in Echtzeit übertragen und liefern ein genaues Feedback zur Verabreichung. Die Rolle des Arztes oder der Pflegefachperson entfällt und der Patient erhält die gewünschte Sicherheit und Autonomie.

Smart Connect by Becompany

Am zweiten Konferenztag waren wir an der MoMaKo im Einsatz: Anhand von Umsetzungsbeispielen aus unserer Praxis zeigten wir im Rahmen einer Session die Entstehung von Smart-Connect-Projekten, von der Idee bis zum Prototyp. Mehr darüber erfahren Sie in diesem separaten Beitrag.

Möchten Sie mehr erfahren über darüber, wie Sie mobiles Marketing für Ihr Unternehmen nutzen können? Fragen Sie uns – wir helfen Ihnen gerne: sibylle.stromeyer@becompany.ch

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