Bessere Customer Experience, mehr Business: 5 Argumente für Smart Connect

by Sibylle Stromeyer
Tags: Business , Marketing , Mobile , Talks

An der Mobile Marketing Konferenz 2017 präsentierten wir anhand von Beispielen aus unserer Praxis, wie Smart-Connect-Projekte umgesetzt werden. Das Potenzial ist gross: Starten Sie jetzt ein Pilotprojekt – wir unterstützen Sie dabei.

Geschätzte Lesedauer: 6 Minuten

Learning by doing Learning by doing: Teilnehmende unserer Session zu Smart Connect. (Foto: BeCompany)

An der Mobile Marketing Konferenz (MoMaKo) vom 3. und 4. Mai 2017 in Zürich teilten First Movers aus namhaften Unternehmen ihre Erfahrungen mit Mobile-Trends. Im Rahmen einer Session führten wir die Teilnehmenden durch den Prozess der Entstehung eines Smart-Connectivity-Projekts und zeigten konkrete Beispiele.

Digitale One-to-One-Kommunikation

Durch die Möglichkeiten neuer Technologien wie Smart Connectivity entsteht eine neue Art der Beziehung zwischen Produkt und Kunde – die digitale One-to-One-Kommunikation. Ein Sensor kann ein mehr oder weniger selbstständiger Computer in Miniaturform sein, der in ein Produkt oder in eine Umgebung eingebaut wird. Die ermittelten Daten werden direkt auf der Smartwatch, dem Wearable oder dem Mobilgerät angezeigt.

Die Digitalisierung physischer Produkte, die sensorbasierte Technologien nutzen, ermöglicht eine direkte und persönliche Beziehung zum Kunden. Näher an seinen Bedürfnissen kann man als Marke kaum noch sein.

Sensoren ermitteln unser Bedürfnis, bieten Unterstützung zum richtigen Zeitpunkt, erledigen Jobs und steuern die Kommunikation. Daten werden zur Grundlage unserer Interaktionen mit dem Kunden. Diese One-to-One-Beziehung ermöglicht die Individualisierung von Botschaften und Inhalten wie nie zuvor und schafft einen direkten Draht zum Kunden.

Welche Daten werden gesammelt?

Aggregiert werden Daten zum Standort, zur Nutzung, zum Verbrauch, zur Art des Gebrauchs, zur Bewegung und vielem mehr. Sie werden auf situative Relevanz ausgewertet, um dem Kunden im Hier und Jetzt ein Maximum an Convenience zu liefern. Denn was wir in Zukunft brauchen, ist nicht mehr das Produkt, sondern den Nutzen eines smarten Services. Durch die Sensortechnologie wird das physische Produkt zu einem Mittel zum Zweck herunter gestuft. Solche Services, gesteuert über das Mobile-Interface, erzielen eine extrem hohe Wirkung. Sie sind in höchstem Masse angenehm und einfach und schaffen eine starke Kundenbindung. Die Customer Experience und der Nutzen verbessern sich massiv – hier die Top 5 der Argumente.

1. Zusammenhänge schaffen: Smart Connect macht Prozesse schneller und effizienter

Sensoren können fast alles vermessen und in einen Zusammenhang setzen. Sie sammeln eine Vielzahl von Daten – zum Beispiel zu Standort, Distanz und Rahmenbedingungen. Ist die Grundlage dessen, was der Kunde in einer bestimmten Situation benötigt, durch das Aggregieren der Daten bekannt, kann er die Evaluation, Auswertung und Prüfung der Möglichkeiten der Technik überlassen. Er bekommt die gewünschte Information automatisch dann angezeigt, wenn er sie benötigt – genau gemäss hinterlegter Präferenzen. Das entspricht einem Location-based-Service mit hoher situativer Relevanz. Er vereinfacht einen komplexen Sachverhalt und garantiert dem Kunden eine hohe Convenience in jeder Situation.

2. Dinge anders bewerten: Smart Connect stellt den Service in den Mittelpunkt

Wir leben in einer Welt des Überflusses. Viele Produkte sind gleich und unterscheiden sich kaum noch. Wir haben schon alles und wollen uns nur noch optimieren. Wir wollen uns das Leben leichter machen. Wir möchten mehr Zeit, oder mehr Sicherheit. Wir wünschen uns Wohlbefinden und sehnen uns nach Zugehörigkeit. Wir möchten den Aufwand senken und wollen mehr Autonomie.

Der Kunde von heute ist nicht am Produkt interessiert. Er will einen Gegenwert, der sein persönliches Leben leichter macht. Den Wert dieser Erleichterung misst er mit der Höhe der Convenience. Sie ist der Gegenwert, den er durch die Nutzung des Produkts erhält. Je höher die Convenience, desto grösser ist der Nutzen für den Kunden.

3. Die Bestellung vereinfachen: Smart Connect macht Dinge überflüssig

Manche Menschen vergessen regelmässig den Einkauf von Verbrauchsmaterialien. Ich gehöre auch dazu: Wäschepulver, Klopapier, Kaffeekapseln, Kopierpapier und Druckerpatronen sind immer schneller aufgebraucht, als ich dachte. Dank der Sensortechnik können Produkte selbst den Verbrauch errechnen. Sie bestellen automatisch Nachschub. Es muss nichts mehr manuell bestellt werden. Künftig werden wir datenbasierte (Bestell-)Systeme mit kontinuierlich automatisierter Nachfrageermittlung haben.

Für ein besseres Erlebnis sind Kunden bereit, ihre Marken zu verlassen. Oder, salopp gesagt: Es ist dem Kunden zu bunt geworden.

4. Hohe Kundenloyalität erzielen: Dank Smart Connect tun wir Dinge anders

Ihre Kundenbindungszahlen sind im Sinkflug? Vielleicht liegt es daran, dass die Loyalität der Kunden nachlässt Für ein besseres Erlebnis sind Kunden heute bereit, ihre Marken zu verlassen. Oder, salopp gesagt: Es ist dem Kunden zu bunt geworden. Manche fühlen sich verfolgt. Die Jagd geht über Mobile, Web und Telefon und macht auch vor privaten Kanälen nicht halt. Die ständige Ablenkung und die Unterbrechungen, das Buhlen der Unternehmen um den Kunden veranlasst ihn dazu, sein Verhaltensmuster zu ändern. Sein Bedürfnis nach Annehmlichkeit treibt ihn hin zur digitalisierten Welt. Die Kunst für Unternehmen wird künftig darin bestehen, den Menschen zu unterstützen ohne abzulenken oder aufzufallen.

5. Optimierte Produktentwicklung: Smart Connect hilft uns, Dinge besser zu verstehen

Dank der Daten, die ich durch Vermessung erhalte, kann ich mein Produkt optimal weiterentwickeln. Die kundenzentrierte Entwicklung wird dadurch stark verbessert. Aufwändige Rückfragen und Tests entfallen. Ich muss nur die richtigen Fragen stellen und erhalte Ergebnisse mit hoher Relevanz. Analytics nimmt Informationen aus den Nutzungs-, Gebrauchs- und Verwertungdaten und nutzt sie, um Trends und Verhaltensmuster vorherzusagen. So kann ich wertvolle Perspektiven identifizieren.

Das Innovationspotenzial dieser Technologie ist unumstritten. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten in der Kombination und Vernetzung. Dank der Projekte, die wir in diesem Umfeld umsetzten konnten, haben wir ein umfassendes Verständnis der Customer Experience aufbauen können, die heutzutage eine Vielzahl von Ebenen abdeckt.

Das Internet der Dinge wird alle Märkte und Vertriebskanäle betreffen. Denken Sie daran, wenn Sie Innovationsaktivitäten planen.

Wichtig zu verstehen ist, dass alle Komponenten, die ich für eine Lösung benötige (Sensor, Connectivität, Datenverabeitung usw.), auf den Kunden zugeschnitten werden müssen. Wie gut ich dies mache, entscheidet darüber, wie gut ich meine Produkte zukünftig im Markt positionieren kann.

Warten Sie nicht, bis der Zug abgefahren ist: Beginnen Sie jetzt mit einem Pilotprojekt und sammeln Sie Erfahrungen! Viele unserer Kunden gehen diesen Weg. Es braucht ein Umdenken – und es braucht praktische Erfahrungen. Es ist unmöglich, das Thema mittels Büchern und der Teilnahme an Konferenzen zu verstehen. Das Internet der Dinge wird alle Märkte und Vertriebskanäle betreffen. Denken Sie daran, wenn Sie Innovationsaktivitäten planen.

Wir unterstützen Sie gerne beim Evaluieren von Möglichkeiten, wie Sie Smart Connectivity für Ihr Business einsetzen können. Zahlreiche Kunden nutzen unseren Creativity-Workshop als Einstieg in das Internet der Dinge. Nehmen Sie mit uns Kontakt auf, wenn Sie weitere Infos dazu wünschen: sibylle.stromeyer@becompany.ch freut sich auf Ihre Nachricht und beantwortet gerne Ihre Fragen.

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Wir entwickeln individuelle Internet-of-Things-Projekte für Kunden aus allen Branchen – unglaublich schnell und flexibel. Wir helfen Ihnen, Ihr Produkt durch Vernetzung von Menschen, Prozessen, Daten und Dingen mit einer neuen Welt zu verbinden. Dabei setzen wir auf Cutting-Edge-Technologien, fundierte Methoden, langjährige Branchenkenntnisse und gesunden Menschenverstand.