Warum Sie mit reaktiven Applikationen bessere Geschäfte machen

by Roman Fürst
Tags: Open Source , Lightbend , Reactive , Business

Reaktive Applikationen von Lightbend modernisieren Ihr Geschäft, boosten den Umsatz und entzücken Ihre Entwickler. Hier geht’s zu den Erfolgsgeschichten von Zalando, Samsung, Swisscom und 25 weiteren Glücklichen. (Und ja: Als Lightbend-Partner bauen wir genau solche Applikationen. Fragen Sie uns.)

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Lade mit Open Schild Schluss mit Ausfällen oder langsamen Reaktionszeiten: Reaktive Applikationen bleiben responsiv, auch bei grossem Ansturm. (Photo by Álvaro Serrano on Unsplash)

Unter dem Begriff «Reactive» versteht man heute meist zwei Dinge. Zum einen «Reactive Programming», also einen Programmierstil, und zum anderen «Reactive Systems», eine Sammlung von Architekturprinzipien.

Mit «Reactive Programming» versuchen Software-Entwickler Leerläufe innerhalb einer Applikation zu minimieren, damit Ressourcen effizienter genutzt werden. Die Prinzipien von «Reactive Systems» helfen dagegen Software-Architekten bei der Planung und Umsetzung von robusten, skalierbaren Applikationen. Genau genommen ist es sogar so, dass «Reactive Programming» eines von vielen «Reactive Systems»-Prinzipien ist. Wer es ganz genau wissen will, liest mehr darüber im Artikel «Reactive Programming versus Reactive Systems» von Lightbend.

In diesem Artikel konzentrieren wir uns auf die Vorteile reaktiver Applikationen. Das sind Systeme, die nach den Prinzipien von «Reactive Systems» konzipiert wurden.

Reaktive Applikationen sind sicher und wirtschaftlich

Software-Systeme werden immer komplexer. Jedes System besteht aus vielen verschiedenen Komponenten, die oftmals selbst komplexe Systeme sind. Gleichzeitig steigen die Qualitätsansprüche. Ausfälle oder langsame Reaktionszeiten, weil gerade tausende Menschen gleichzeitig versuchen, ein Ticket für das nächste Rolling Stones Konzert zu ergattern, werden nicht mehr akzeptiert.

Reaktive Applikationen geben dem Betreiber die Sicherheit, dass seine Plattform auch unter grossem Ansturm erreichbar bleibt, sich im Fehlerfall selbst heilt und nur gerade soviel Ressourcen (und damit Geld) verbraucht, wie gerade nötig ist.

Vier Eigenschaften prägen reaktive Systeme:

  • Responsive: Reaktive Systeme antworten rasch und in möglichst konstanter Zeit. Probleme werden zeitnah entdeckt und effizient behandelt.
  • Resilient: Reaktive Systeme bleiben auch im Fehlerfall responsiv. Sie heilen sich selbst und stellen sicher, dass das System als Ganzes weiterhin funktioniert.
  • Elastic: Reaktive Systeme bleiben responsiv, egal wie viele Benutzer mit der Applikation interagieren. Sie passen sich der aktuellen Arbeitslast an. Es werden so viele Ressourcen wie nötig, aber so wenig wie möglich verwendet.
  • Message Driven: Reaktive Systeme bauen auf asynchrone nachrichtenbasierte Kommunikation. Das bedeutet, dass einzelne Teile des Systems zeitlich und räumlich von einander getrennt werden können. So kann die Applikation wiederum entsprechend auf Änderungen der Umgebung reagieren, zum Beispiel auf die Arbeitslast.

Fassen wir zusammen: Reaktive Applikationen geben dem Betreiber die Sicherheit, dass seine Plattform auch unter grossem Ansturm erreichbar bleibt, sich im Fehlerfall selbst heilt und nur gerade soviel Ressourcen (und damit Geld) verbraucht, wie gerade nötig ist.

Besonders wichtig ist Reaktivität für Web-Plattformen mit sehr grossem Publikum oder hohem Anspruch an die Servicequalität, zum Beispiel Finance und Banking, E-Commerce oder Telekommunikation.

Arbeiten Sie noch mit einem monolithischen System?

Sozusagen das Gegenteil von reaktiven sind monolithische Systeme. Dort sind die Komponenten der Applikation eng miteinander verwoben. Das ist nicht unbedingt schlecht. Gerade für kleinere Systeme mit weniger Komplexität bietet sich diese Herangehensweise an. Sie skalieren jedoch nur bedingt. Ab einem gewissen Grad an Komplexität scheitern monolithische Systeme.

Sie betreiben eine solche IT-Architektur und stossen jetzt an Grenzen? Dann ist es Zeit, das monolithische in ein reaktives System zu überführen. Wir unterstützen Sie dabei.

Zalando, Samsung und Swisscom bauen auf Lightbend

Lightbend ist Anbieter der weltweit führenden Plattform für die Entwicklung reaktiver Applikationen. Die Lightbend Reactive Platform ermöglicht die Implementierung leistungsfähiger, skalierbarer Anwendungen für den Betrieb in Multi-Core- und Cloud-Computing-Architekturen.

Zalando, Samsung, Walmart, Swisscom und viele weitere bauen darauf. Ihre Erfolgsgeschichten vermitteln Ihnen in Form von Case Studies einen Eindruck davon, was mit reaktiven Applikationen möglich ist - und wie Ihr Geschäft davon profitiert. Alles weitere erfahren Sie von uns als offizieller Lightbend-Partner: Rufen Sie uns an, schreiben Sie uns oder kommen Sie vorbei. Wir haben Kaffee.

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